„Kunst trifft Landwirtschaft.“
Kreativität und Haltung – das sind die Grundpfeiler dieses besonderen Projekts, das sich mit einem hochaktuellen Thema beschäftigt: dem Leben von Kühen in der industriellen Tierhaltung. In unserem Jugendprogramm wird aus Recherche, Begegnung und künstlerischem Ausdruck ein starker Impuls für Veränderung.
Viele Jugendliche stellen sich heute kritische Fragen:
• Wie lebt eigentlich eine Milchkuh?
• Was bedeutet Massentierhaltung – für Tier, Umwelt und Mensch?
• Gibt es überhaupt so etwas wie „faire“ Milch?
Unsere Teilnehmer*innen suchen nach Antworten – sachlich, emotional und gestalterisch.
Gemeinsam besuchen wir zwei beispielhafte Biohöfe:
• Bioland-Milchviehbetrieb Möller (Lentföhrden)
• Demeter-Hof Domäne Fredeburg
Hier erleben die Jugendlichen hautnah, was artgerechte Tierhaltung bedeutet:
Kälber bei ihren Müttern, Weidegang bei Wind und Wetter, Hörner als Kommunikationsmittel – und was eine Milchkuh mit einem Triathleten gemeinsam hat.
Sie spüren: Eine Kuh ist kein Produkt, sondern ein faszinierendes Lebewesen mit großem Einsatz.
Anhand von Informationsmaterialien namhafter Tierschutzorganisationen setzen sich die Jugendlichen auch mit der Schattenseite der industriellen Milcherzeugung auseinander.
Was bedeutet Tierwohl wirklich? Und wie bewusst ist unser Konsum?
Das Erlebte wird in kreativen Prozessen verarbeitet:
• Acryl
• Collage
• Comic
• Fotografie
Künstler*innen begleiten die Kunstaktion – sie helfen, Gedanken, Gefühle und Fragen in Ausdruck zu verwandeln.
Das gesamte Projekt wird filmisch begleitet.
So entsteht ein lebendiges Zeitdokument mit Eindrücken, Gesprächen und künstlerischen Ergebnissen – direkt aus der Sicht der Jugendlichen.
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